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Konzertfotografie – Konzertberichte – Rezensionen

MONO INC. The Clock Ticks On Tour New Support: VLAD IN TEARS

Neuer Support auf der Clock Ticks On-Tour 2014!

Seit heute ist es offiziell: VLAD IN TEARS sind der Support auf der kommenden Tournee, nachdem die dänische Band BLACK CITY ihre Auflösung bekannt gegeben hat.

Seit dem 22.08.14 haben VLAD IN TEARS ihr selbstbetiteltes neues Album auf dem Markt und gehen nun zusammen mit MONO INC. auf Tournee. „Ein Glücksfall“, wie es die vier Hamburger bezeichnen.

Ursprünglich stammen Kris Vlad (Vocals), D. Vlad (Bass), Gregor Friday (Gitarre) und Cosmo Cadar (Drums) aus Italien, Australien und Rumänien – zusammengefunden haben sie sich schließlich in der deutschen Hauptstadt. Im letzten und in diesem Jahr tourten sie mit Bands wie Unzucht, Hämatom und Stahlmann durch sämtliche deutsche Städte und erfreuten sich großer Beliebtheit und einer stetig wachsenden Fangemeinde.

Freuen wir uns auf die 7 gemeinsamen Termine:

MONO INC. | THE CLOCK TICKS ON TOUR – 2014
Support: VLAD IN TEARS

16.10.2014 Aschaffenburg – Colos-Saal
17.10.2014 Karlsruhe – Substage
18.10.2014 A-Wien – Szene
19.10.2014 Augsburg – Spectrum
23.10.2014 Braunschweig – Meier
24.10.2014 Potsdam – Waschhaus
25.10.2014 Herford – X

MONO INC. The Clock Ticks On Tour

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mono Inc. / Hirsch Nürnberg

Feuertal Festival / Wuppertal

 Ab ins Feuertal!

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Seinem Namen seit zehn Jahren alle Ehre macht das idyllisch zwischen Felsen und Bäumen gelegene Festival, welches erstaunlich zentral und doch grün im Wuppertaler Stadtgebiet liegt. In fußläufiger Entfernung vom Hauptbahnhof erstreckt sich das Festivalgelände hangaufwärts Richtung botanischer Garten und ist damit so gut erreichbar wie kaum ein anderes Sommerfestival. Als eines der letzten im Jahr muss es seinen Besuchern auch einiges bieten, um die bereits gesehenen Highlights zu übertreffen. Veranstalter, Unterkunft und Location geben dabei erfolgreich ihr Bestes. Die übliche angeschlossene Campingwiese fehlt aufgrund der städtischen Lage, dafür wird das historische Freibad „In der Mirke“ zum ungewöhnlichen, wenn auch abgelegenen Zeltgelände. Dass man nachts auf dem abschüssigen Gelände durchs Zelt kullert, wird durch Aftershow-Partys, warme Duschen, Frühstück und spaßige Planschbecken in außergewöhnlichem Ambiente wettgemacht. Das Festival selbst ist 2013 zum zweiten Mal zweitägig, was die recht zünftigen Eintrittspreise erträglicher macht. Wer allerdings einmal drin ist, bekommt Speis‘ und Trank zu fairen Preisen, somit ist dies auch wieder ausgeglichen.

Musikalisch gab es den eher mittelalterlich angehauchten Freitag sowie einen schwärzeren und härteren Samstag, beides allerdings gut durchmischt mit genügend Abwechslung für alle Ohren. Erwähnenswert sind auch die beiden Moderatoren, keine geringeren als Eric Fish von Subway To Sally am Freitag und Teufel von Tanzwut am Samstag.

Freitag, 23.08.2013:

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Den mittelalterlichen Anfang am Freitag machen vor bereits locker gefüllten Reihen die bayrischen Mannen und Frau Vivianne von Vermaledeyt. Nach einem rhythmus- und melodienreichen Einstieg gaben die Meister des Dudelsack und der Schalmei alles, um das Festivalpublikum zu begeistern, welches dies auch willig mit sich machen ließ. Ob Jean der Franzose jedoch das Versprechen, im Nachgang noch mit allen Interessierten zu trinken, überlebt hat, ist nicht bekannt.

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Ein zeitlicher Sprung ins späte neunzehnte Jahrhundert erfolgt mit dem gewohnt chaotisch-rasanten Auftritt der befrackten Herrschaften von Coppelius samt ihrem Butler Bastille, die Bühne und Zuschauerbereich mit einer wahnwitzigen Show und wohlchoreografierter Anarchie erfüllen. Besonders des Butlers Ausflüge ins Publikum sind legendär. Diesmal waren leider keine Sektgläser zur Hand, so wurde zu Esc. I der Sekt direkt vom Butler in die brav aufgesperrten Schnäbel gekippt. Viel zu schnell geht die Stunde coppelianischer Harmonien vorbei. Da capo!

Bei fünf Bands am Tag spielt ja jede Gruppierung erfreulich lang, so ist der Auftritt der Dritten im Bunde, Fiddler’s Green, mit einer starken Stunde schon fast ein eigenes kleines Konzert. Der gutgelaunte Folkrock der gebürtigen Deutschen gibt jedes Mal Anlass zu spontaner Freude und wildem Gehüpfe. Die ersten Reihen füllen sich zunehmend mit einem nackten Durcheinander aus Armen, Haaren und Trinkhörnern. Wie immer bleibt aber alles friedlich und die nach hinten ansteigenden Stufen ermöglichen einen unverstellten Blick auf die sechs, an eine durchgeknallte und gealterte Schulband erinnernden, Musiker.

2013-08-23_Letzte_Instanz_Bild_39022013-08-23_Letzte_Instanz_Bild_3953

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Mit zwei großen Bands endet der temporeiche erste Tag – den Anfang macht die Letzte Instanz, bei deren vielschichtigen Texten und Balladen auch mal ein paar Momente zum Innehalten dabei sind. Nichtsdestotrotz füllt sich das Halbrund vor der Waldbühne zusehends und die Atmosphäre wird dichter. Der Tag vergeht, aber es bleibt warm und angenehm. So lässt es sich gemütlich aushalten, bis die letzte Band des Tages, die alten Hasen von Saltatio Mortis das Feld betreten. Viele Stücke aus ihrer neuen Platte werden angespielt und selbst nach der frühen anwohnerfreundlichen Beendigung des Konzertes gegen zweiundzwanzig Uhr sind die letzten Töne nicht gespielt. Es vergeht keine Viertelstunde, da entern die SaMos den unteren Getränkestand, was diesem zwar die Einnahmen verhagelt, ein beglücktes Häufchen Fans jedoch mit einem außergewöhnlichen Festivalerlebnis in den Feierabend entlässt.

 

 


Samstag, 24.08.2013:

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Der Samstag fängt mit einem der vielversprechendsten Newcomer der Szene an – die Unzucht lässt mit ihren unverschämten und freizügigen Texten die Menge begeistert erbeben. Erst 2009 gegründet, machen sie bereits beim zweiten Album professionellen Gothic Rock bei gutem Sound und intensiver Bühnenpräsenz. Und Frontmann Daniel Schulz sollte man auch nicht zum letzten Mal an diesem Tag gesehen haben.

2013-08-24_Nachtgeschrei_Bild_1147Doch zuerst folgen die düsteren und schwarzbelederten Männer von Nachtgeschrei, deren Outfit schweres Metall vermuten lässt. Sie erfreuen jedoch die Mittelalter-Fraktion unter den Fans mit den typischen Instrumenten wie Drehleier und Dudelsack. Hinzu kommt, dass sie seit kurzem einen neuen Sänger ihr eigen nennen, der der Band ein neues Gesicht wie auch eine neue und andere Stimme gibt.

Härter geht es weiter – die silbernen Jungs von Stahlmann kommen ganz in der Tradition des Rammstein’schen Sounds daher, bringen aber eine seit neustem auch ungewohnt melodische Note zum Tragen. Ob Stahlmänner rosten?

2013-08-24_Stahlmann_Bild_4326Frontmann Martin lässt sich jedoch vom einsetzenden Regen nicht beirren und auch die Zuschauer nehmen es mit Gelassenheit und feiern ungetrübt weiter, besonders als es sich der Teufel höchstpersönlich nicht nehmen lässt, auf der Bühne zu erscheinen. Die harten Klänge von Stahlmann bereiten wunderbar das Feld für die Durchstarter der Szene, Mono Inc.. Das finden diese wohl auch, schließlich waren sie auch schon gemeinsam auf Tour.
2013-08-24_Mono_Inc_Bild_1475Mono Inc. legt die üblich rasante Show mit ihren dunklen, von elektronischen Klängen durchwebten Songs hin. Neu ist, dass Martin seit dem letzten Album auch auf Deutsch singt, was wohl das Interesse der Bildzeitung geweckt hat. Der ehemals freundliche Trommler und nun Gruftirocker Martin nimmt’s mit Humor und sorgt wie so oft mit seinen kurzen Anekdoten für herzliche Lacher im Publikum. Ein Wiedersehen gibt es mit Herrn Schulz von Unzucht, der mit Martin Viva Hades im Duett zum Besten gibt. Es haben sich alle offenbar sehr lieb, so viel wird da umarmt und geküsst.

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Derart aufgewärmt sind es nur noch ein paar Grad Unterschied bis zur folgenden Feuershow von Subway To Sally, die diese schon fast vorlegen müssen, um nicht hinter sich selbst zurückzustehen. Seit zwanzig Jahren sorgen die Mittelaltermetaller mit ihren eingängigen Texten und treibenden Melodien für wilde Eruptionen im Publikum. Ob Frau Schmidt feuerumtobt ein Violinensolo spielt oder Eric Fish selbst zum Feuerstab greift, bei Subway geht es immer heiß her. Mit einer inzwischen langen Reihe an wohlbekannten Hits sorgen sie für einen würdig heißen Abschluss des feurigen Festivals.

Autorin: K. von Koriolis

Mono Inc. / Feuertal Festival

Rezension „Mono Inc. – Nimmermehr“

MONO INC. Nimmermehr Album Cover 1500 JPGVor gut einem halben Jahr hat Sänger Martin Engler von Mono Inc. versprochen, dass das neue Mono-Album etwas Besonderes, etwas anderes wird. Kein weiteres Viva Hades. Ich war doch sehr gespannt was da kommen mag. Als dann mit My Deal With God ein erstes Stück von der neuen Platte vorgestellt wurde, dachte ich mir – hm – so anders klingt das dann jetzt aber doch nicht. Meine Hoffnung auf neue Klänge schwand. Mit der nächsten Veröffentlichung „Heile, heile Segen“ war das dann schon etwas anderes. Martin singt deutsch. Anfangs ungewohnt – aber hörbar. Das Stück sollte dann auch der Opener für Nimmermehr sein. Mono-Sound. Deutscher Text. Und ein edler  Hintergrund. Die Erlöse des Singleverkaufs gingen an die Bärenherz-Stiftung. Nobel. Musikalisch nicht ganz mein Geschmack – ich tu mich mit Kindergesang schwer – dennoch ein ordentliches Lied.

Mit Seligkeit folgt in meinen Ohren ein Kracher. Was ein geiler, fetter Sound. Ich war auf Anhieb begeistert. Der Refrain ist mir fast zu brav. Aber ein schöner Kontrast zu den harten und stampfenden Rhythmen der Strophe. Ab hier war mir klar – was Martin verspricht, das hält er. Nimmermehr ist nicht einfach nur ein weiteres Mono-Album, sondern etwas Neues. My deal with god klingt, wie eingangs erwähnt, wieder nach einem Mono-Klassiker. Guter Sound. Schöner Text. Auf Festivals schon erprobt. Als ich Kein Weg zu weit das erste Mal gehört habe, dachte ich nur „wow, wie geil“. Ich würde sagen, ein Song von Joachim Witt, begleitet und unterstützt durch Mono Inc. Allerdings – wieder das gleiche Thema wie bei Heile, heile Segen. Kindergesang. Er stört mich nicht wirklich. Aber – gebraucht hätte ihn das Lied auch nicht. Nichts desto trotz – mit mein Lieblingslied, da ich mich in das absolut mono-untypische Intro direkt verliebt habe.

Mit Euthanasia findet, wie bereits auf dem Fanclub-Treffen in Berlin angekündigt, ein Remake des Mono-Klassikers seinen Weg auf das neue Album. Da ich schon immer ein Fan der „frühen Werke“ war, ist dies ein Ohrenschmaus für mich. Ein wunderbares, emotionales Stück. Mit Alles was bleibt folgt eine ruhige Piano-Ballade. Martin zeigt Emotionen. Live ganz sicher ein Gänsehautlied. The clock ticks on zeigt wieder die alten Stärken von Mono Inc. – eingängiges Schlagzeug, unterlegt von Carls Gitarre. Und dazu noch Kathas Gesang – früher viel zu selten eingesetzt. Ein klassischer, aber keineswegs langweiliger Song.

MONO INC. & Joachim WittA better way to die nimmt wieder etwas Fahrt heraus. Eine ruhige, leicht rockige Ballade die zu Feuerzeug und Wunderkerzen verleitet. Herzschlag ist eine wunderschöne, düstere Rockballade. Die Melodie geht direkt ins Ohr – und der Text lädt zum wiederholten Hören ein.

Days like this hingegen ist in meinen Ohren ein richtiges gutelaune Lied. Eine frische Melodie. Aufbauend, schön – und von der Instrumentation fast ein wenig an die guten alten NDW Zeiten erinnernd. Gefällt mir ausgesprochen gut.

Ich teile dich nicht macht einen krassen Sprung in eine dunkle Psyche. Stalker? Beschützer? Wohl eher ersteres, ein schauriges Stück mit einer schönen Melodie und einer guten Mischung aus ruhigen und rockigen Elementen.

Nimmermehr, Titelgeber für das Album, macht einen ruhigen, romantischen Abschluss. Martin singt sanft, begleitet von Piano und Streichern. Schließ die Augen, wir sehen uns dort… Ein Stück zum Träumen und Erinnern.

Alles in allem ist das neue Album wirklich gut geworden. Neue Sounds wechseln sich mit bekannten Klängen ab. Die deutschen Texte sind stimmig und schön. Die Arrangements in gewohnt hoher Qualität. Ein Mono-Album mit ein paar gewagten Schritten, die aber alle gelungen und schlüssig sind. Manche Stellen sind mir persönlich etwas zu soft – erinnern dunkel an den Weg den Unheilig eingeschlagen hat. Ich vertraue aber auf Martins Entscheidungen – der bisherige Weg von Mono Inc. war traumhaft, als Fan kam man nie zu kurz. Warum sollte sich das jetzt ändern. Die Mischung aus deutsch und englisch ist gut getroffen, genau wie der Mix zwischen sanften Balladen, schnelleren Rockballaden und ein paar gewohnt schnellen Gothic-Rock Nummern. Von denen hätte es für meinen Geschmack ein paar mehr geben können. Aber man kann ja nicht alles haben…

UPDATE vom 20.08.2013:

Nachdem mir nun auch die Deluxe-Version vorliegt, muss ich doch noch ein paar Worte los werden. Der monomanische Passenger – super! – Kein Weg zu Weit in der internationalen Version gefällt mir auch ausgesprochen gut. Die Deutsch/Englische Mischung zwischen Joachim Witt und Martin ist super gelungen. Die schöne Gitarrenballade One Time in your Life wird direkt für romantische Lagerfeuerabende eingeübt… Das sind wirkliche Schmankerl die die Deluxe-Version wirklich Deluxe machen. Gefällt mir ausgesprochen gut :)

Dazu noch die Live-DVD mit Konzert-Atmosphäre pur. Und den restlichen Goodies die aus der Box hervor kamen. Sehr gelungen!

 

Mono Inc. / Greenfield Interlaken

Mono Inc. / Hafengeburtstag Hamburg

Hexentanz Festival / Losheim

Hexentanz – oder besser Regentanz?

Bei Outdoor-Aktivitäten Ende April ist natürlich immer mit wettertechnischen Überraschungen zu rechnen, aber diesmal wäre es wünschenswert gewesen, die Regengötter hätten sich nicht ganz so akribisch an die Vorhersage gehalten.
Der Freitag startete mit Regen – und einer neuen Location. In Losheim am See, einige Kilometer vom bisherigen Veranstaltungsort am Bostalsee entfernt. Idyllisch zwischen Wiesen und Wäldern am Hang gelegen, bietet sich eine durchaus passende Kulisse für Bühne, Mittelaltermarkt und großzügigen Zuschauerbereich. Einer der größten Pluspunkte ist das ansteigende Gelände, welches einen freien Blick auf die Bühne auch noch aus großer Entfernung gewährleistet. Bei schönem Wetter ein Päuschen auf der Picknickdecke und danach erfrischt ins Getümmel stürzen, so hatten es sich die Veranstalter sicher auch gedacht. Bei knöcheltiefem Schlamm wurde das Gefälle jedoch leider so mancher Festivalbekleidung zum Verhängnis und sorgte für den Einsatz von Gummimatten am zweiten Tag – der Golfrasen war zu diesem Zeitpunkt allerdings schon ein wenig angeknickt.

2013-04-26_Hexentanz_69eyes_Bild_12Der Freitag (26.04.2013)
Die Walpurgisschlacht am Freitag – der offizielle Auftakt zum rasenden Hexentanz – startete allem Wetter zum Trotz mit guter Laune und einem abwechslungs- und temporeichen Line-up. Jetzt erst recht, schien das Motto vieler Besucher und so tummelten sich schon bei den ersten Bands zahlreiche Feierwütige vor dem großzügig bemessenen Fotograben. Das Warm Up machte [soon], eine melodische Rock/Metal-Band aus Hamburg. Leider war der Bereich zur Bühne zu Beginn des Auftritts noch nicht fürs Publikum freigegeben, so dass der Band nichts anderes übrigblieb, als vor leerer Grasfläche zu starten. Ein unnötiger Patzer der Organisation zu Beginn, den die Band mit dem Kommentar „Ihr könnt uns zwar nicht sehen, aber zumindest hören“ überspielte. Spätestens bei Lord of The Lost waren aber alle, wo sie hinwollten, sei es an den zahlreichen Bier- und Metständen, vor der Bühne oder auf dem überschaubaren, aber vielseitigen Mittelaltermarkt. Mit ihrem letzten Stück Dry the Rain stießen sie natürlich beim Publikum, leider aber nicht bei den Wettergöttern auf offene Ohren. Ein Highlight des ersten Tages waren mit Sicherheit Van Canto, die Metal A Cappellaner, deren Schrabbel di Schrumm aus vielen Kehlen zeitweise vergessen ließ, dass sich außer einem Schlagzeug keine Instrumente auf der Bühne befanden. Klassiker wie Fear of the dark und Sabatons Primo Victoria hoben die Laune im Publikum merklich an. Im Anschluss bespielte uns die finnische Metalband 69 Eyes, die seit 2012 mit ihrem neuen Album X alle willigen Ohren mit ihren melodischen, sehr radiotauglichen Klängen beschallen. Die Apokalyptischen Reiter sorgten mit ihrer mitreißenden Bühnenshow für gewohnt ausgelassene Stimmung, die im wilden Bühnentanz einer Dame aus dem Publikum gipfelte. Peinlich für die Technik: der tonale Totalausfall über zwei Songs. Mit den Finnen von Sonata Arctica war eine weitere skandinavische Band am Start, die den Headliner für den ersten Festivaltag stellte. Mit leichter Verspätung bot sie für Ohren und Augen eine gute, melodische und, da englisch, verständliche Bühnenshow. Wölfe gehören hier sowohl musikalisch als auch grafisch zum unverzichtbaren Repertoire.

2013-04-27_Hexentanz_Maerzfeld_Bild_08

Der Samstag (27.04.2013)
Die eröffnende Band, Maerzfeld, auch unter dem Namen Stahlzeit als Rammstein Tribute Band bekannt, spielte ihre eigenen, harten und in Richtung Industrial gehenden Kompositionen. Die Stimmung war aber trotz ziemlicher Eiseskälte von Anfang an sehr gut. Die nachfolgende, estnische Gruppierung Metsatöll war eine weitere Hommage an das nordische Klischee der langhaarigen blonden Männer und ihrer harten Musik. Mit tiefen Stimmen spielten sie sehr hörbaren Heavy Folk Metal und versammelten eine gute Menge Publikum vor der Bühne. Den musikalischen Bogen zum NDH schlugen die silbernen Herren von Stahlmann. Mit harten Gitarrenriffs und mitreißenden Rhythmen ließen sie den Stimmungsfunken schließlich ganz auf die Zuschauer überspringen. Doch hatte man immer wieder mit tontechnischen Problemen zu kämpfen, was leider die Nachfolger von Coppelius mit ihren Kammerinstrumenten ebenfalls zu spüren bekamen. Mit aufwendigem Bühnenbild und adäquaten Outfits nahmen sie uns dennoch mit auf eine Reise ins unverhofft rockige 19. Jahrhundert. Immer schön im Wechsel – die nächsten Finnen warteten auf ihren Augenblick: Korpiklaani mit solidem naturverbundenen Folk-Metal. Vorletzte Band des Abends waren die allbekannten Mono Inc., die in den letzten Jahren einen steilen Aufstieg vollbracht haben und im Herbst schon wieder mit einem neuen Album aufwarten – Tempo, Tempo! Dieses halten sie auch auf der Bühne ordentlich durch und werden mit einer stetig wachsenden Fangemeinde belohnt. Über Mangel an Fans kann sich der englische Headliner New Model Army auch nicht beklagen, als Veteranen des Rockgeschäfts, die seit den 70er Jahren dabei sind, hatten sie genug Zeit, die Leute für ihren Independent Rock zu begeistern. Einige vor allem jüngere Fans hatten dann aber nicht mehr genug Power für den letzten Auftritt eines langen matschigen Tages.

2013-04-26_Hexentanz_DAR_Bild_08Der Sonntag (28.04.2013)
Kalt, aber trocken. Die Eingangsband Lustkind bot Cello-Rock in Kombination mit E-Gitarre, durchaus hörenswert. Unzucht sorgte anschließend für ein wirkliches Stimmungsfest. Trotz der wenigen Zuschauer warf sich Sänger Daniel Schulz auf die ausgestreckten Hände und wurde sicher wieder an die rettende Balustrade getragen. Das nennt man Herzblut in der Fanbase! Spätestens bei Vogelfrey waren alle steifgelegenen Gelenke wieder warmgetanzt und so heizten sie das Publikum mit eingängigen Rhythmen und Melodien gut an. Witzige Texte und zur Abwechslung einmal eine gute Soundabmischung boten ein wunderbares Seh- und Hörerlebnis, auch zum Mitsingen. Die Reihen füllten sich zusehends, denn die Stimmungsrocker von Feuerschwanz und ihre leichtbekleideten Miezen kündigten sich an. Fröhliche Mittelalter-Musik zum Mitmachen, nicht zu anspruchsvoll – genau das richtige für ein Festivalpublikum, das schon den einen oder anderen Humpen Bier gehoben hat. Die Langzeit-Dark Waver Diary of Dreams boten im Anschluss gute Musikqualität zum Mitrocken. Stücke wie The Curse begeisterten die Zuhörerschaft und regten zum Mittanzen an. Leider sehr knapp bekanntgegeben: Ensiferum hat abgesagt. Als Ersatz trat die Pagan-Metal-Band Varg an. In Erinnerung blieben hier neben fliegenden Elementen wie Haaren, Toilettenrollen und Männer im Kuh-Kostüm die rot-schwarzen Bandmitglieder, die mit gutturalem Gesang und harten Rhythmen das Publikum warmhielten. Die Tontechnik hatte ihre Probleme wohl in den Griff bekommen, da der Sound zum Headliner Eisbrecher am Ende des Festivals wieder in gewohnter Qualität zur Verfügung stand. Fast eineinhalb Stunden Bühnen- und Effektshow waren ein Erlebnis für das ganze Publikum, ein Knaller zum Abschluss mit der Versprechung auf einen wundervollen Festival-Sommer!

Trotz Regen, Schlamm und Tontechnik – Daumen hoch fürs Hexentanz!

2013-04-27_Hexentanz_NewModelArmy_Bild_7762 2013-04-27_Hexentanz_Stahlmann_Bild_03 2013-04-27_Hexentanz_MonoInc_Bild_7704

Musikalisches Fazit: Gut durchmischt – an jedem Tag waren sehr sehens- und hörenswerte Bands am Start – und die Kombination von Newcomern und alten Hasen bringt jedem Ohr auch bis dato ungehörte Melodien nahe. Eine durchgängigere Moderation wäre wünschenswert gewesen – vielleicht etwas in Richtung Das Niveau oder Bastille von Coppelius.

Location: Schöne Umgebung, großer Pluspunkt für die ansteigende Wiese und den vielseitigen Markt. Mit See und Wald im Hintergrund haben nicht nur die vielen naturverbundenen Finnen einen würdigen Hintergrund für ihre Musik. Verpflegung: Erstaunlich viele Stände aus aller Herren Länder ließen keine kulinarischen Wünsche offen – eine lobenswerte Abwechslung zu reinen Bier-und-Wurst-Festivals. Lediglich bei den Getränken hätte man (oder besser Frau) sich ein wenig mehr Abwechslung in Richtung Wein, Sekt und Mischgetränke gewünscht.

Organisation: Durchwachsen – sehr freundliche Security, die offenbar auch ihren Spaß an der Musik hatte und uns souverän in unsere Bahnen lenkte, auch wenn wir nicht immer wussten, wo wir hinmussten (Meet & Wo?). Die Matschmatten hätten wir uns schon am ersten Tag gewünscht und dass eine Band vor leerem Rasen starten musste, war wahrlich sehr schade. Auch die Tontechnik hat noch Luft nach oben – aber es war ja immerhin das erste Mal an neuer Location, da sind Startschwierigkeiten verständlich. Mehr sanitäre Anlagen wären wünschenswert, aber hey – es gab warmes Wasser!

Autoren/Innen: K von Koriolis, Sheris v.d. Kauernburg

 

 

Mono Inc. / Hexentanz Losheim

Besucher Mono Inc. / Roxy

Mono Inc / Roxy

7. offizielles Mono Inc. Fanclub Treffen / Berlin

Mono Inc. / LKA Stuttgart

6. offizielles Mono Inc. Fanclub Treffen / Soest

Mono Inc. / Roxy

Mono Inc. / Substage

5. offizielles Mono Inc. Fanclub Treffen / Hamburg

Konzertbericht Schlosshof Festival / Höchstadt Aisch

Seid gegrüßt, Freunde der Nacht!
Mein Name ist Hut, genauer Zylinder, und ich möchte meine weitsichtige Position auf dem Kopf der K. von Koriolis nutzen, um euch von gar vielgestaltigen Begebenheiten zu berichten.

Ich reise auf besagtem Kopf durch die Nacht (manchmal auch den Tag) und werde geschüttelt, gelüftet und zu kurioser Musik zum Tanzen gezwungen.

Beginnen möchte ich meine Erzählungen an einem kühlen, aber sonnigen Augusttag im Jahre des Hutes 2011. Höchstadt an der Aisch ist der Name der außerhalb des Frankenlandes wohl unbekannten Siedlung, die sich jedoch durch weitläufige Zelt- und Parkwiesen sowie ein pittoreskes Schloss samt Hof auszeichnet. Ihr ahnt, es geht um das kleine, aber feine Schlosshof-Festival.

Öffentlich schwer zu erreichen hat uns zum Glück ein privates Blechgefährt herangetragen. Fünf Minuten zu Kopf in Fußgängergeschwindigkeit von der feuchten und mückenreichen Wiese entfernt liegt der Eingang zum Schlossbereich. Auch der mittelalterliche Markt liegt hinter der Pforte, so dass nur zahlendes Publikum Zutritt hat, der Pöbel muss draußen bleiben. Für ein so kleines Festival erstaunlich viele Stände ergeben ein buntes Bild des Mittelalters, wie es sich der romantisch-moderne Mensch so vorstellt. Die stark rauchende Würstchenbraterei sorgt für eine passende Geruchskulisse, selbst belegbare Fladen und vegetarische Falafeln runden das kulinarische Bild ab. Einzig das Zuckerwerk sieht aus wie kurz vor knapp von Höchstädter Müttern bereitgestellt – aber niemand hat etwas gegen Kaffee und Kuchen einzuwenden, oder?

Schmiedewaren und Schmuck, Wässerchen und Schreibekunst, Felle und Gewandungen sind zu erwerben. Vortrefflich ist die Trennung der beiden Bereiche Markt und Bühne, so kann man den Markt ohne den Bühnenradau erleben und gemütlich den Met zur Marktmusik von Vermaledeyt verkosten.

Eine Ecke weiter lagern Gestalten in schwarzen und farbigen Gewändern auf Wiese und Pflastersteinen und harren der ersten musikalischen Truppe – Vermaledeyt gibt auch den Bühnenauftakt. Sechs Mann und eine Frau hoch in mittelalterlichen Gewändern haben uns ihre z.T. unaussprechlichen Instrumente und einen bunten Reigen mittelalterlicher Klänge mitgebracht. Fangen wir’s gemütlich an, war unser Credo und so wohnen wir dem Auftritt aus den hinteren Reihen bei. Selbst hier einwandfreie Sicht auf Bühne und Hof, und das nicht nur als Hut!

Von hinten hat man nicht nur einwandfreie Sicht auf die Bühne, sondern auch auf das feiernde Festival-Volk. Dieses lässt sich von den Spielleuten willig mitreißen und so klatscht und hüpft nach den ersten Liedern schon eine erkleckliche Menge. Ein erfreulicher Start und Beweis der Live-Qualitäten einer Band.

Moderiert wird das ganze Festival von Bastille, Bandmitglied oder zumindest Butler der späteren Gruppe Coppelius. Mit Hilfe von Publikum und Veranstalter gibt er kleine Einlagen zum besten und steuert die Meute mit Schildern wie „Applaus“ oder „Ruhe bitte“. Ersteres wäre nicht nötig gewesen, johlt doch die Menge bereits bei der ersten Band freudig mit.

Nach Vermaledeyt kommt erst einmal ein Umbau-Päuschen. Umsehen, gesehen werden, Gewänder bestaunen. Eine bunte Truppe hat sich versammelt, auch wenn die schwarze Farbe wie so oft überwiegt. Meiner Erfahrung nach sind Veranstaltungen dieser Art bisher einwandfrei friedlich geblieben, denn die Schwärze der Kleidung lässt nicht unbedingt auf die Schwärze der Seele schließen. Meinereiner trägt schließlich auch gepflegten Schwarzes. Das Päuschen dehnt sich. Bandmitglieder tummeln sich bereits auf der Bühne – Ignis Fatuu steht auf dem Programm und auf der Bühne. Wir zockeln nach vorne, denn die „Drachenreiter“ wollen wir uns nicht entgehen lassen. Bis zur dritten Reihe kommt man ohne Weiteres durch die locker stehende Menge, die immer wieder zur Bühne späht, jedoch – das Päuschen wird zur ausgewachsenen Pause. Der dunkelhaarige Sänger Alex stimmt ein paar Mal schmetternd „Es ist der Nooordwind“ an, der Mann ist willig, jedoch die Technik schwach. Auch das sehnsüchtige Flöten der Dame verhallt ungehört. Mit über einer halben Stunde Verspätung ertönen schließlich die ersten Klänge. Leider sind Sänger und Blasinstrumente eindeutig zu leise eingestellt und die ungeplante Verzögerung scheint an den Nerven der Band gezerrt zu haben. Sie brausen durch die Lieder und lassen sich kaum Zeit für zwischenzeitliches Geplänkel mit dem Publikum. Auf die Drachenreiter warten wir vergeblich. Meine Trägerin wackelt unwillig mit dem Kopf, bis mir schlecht wird. Natürlich ist eine unverschuldet zu erduldende Pause unerfreulich, wir hätten der Band allerdings ein wenig mehr Gelassenheit gewünscht. „Wir spielen bis ihr uns von der Bühne tragt!“ – immerhin gibt es keine direkt angrenzenden Anwohner oder gar eine Sperrstunde. Gleichwohl sorgt die Truppe für gute Stimmung der schon zapplig wartenden Meute und Geigensoli inkl. geschüttelten blonden Locken sorgen für zunehmende Feierlaune.

Die beste Einstimmung auf – Coppelius!
Fünf Herren im Frack nebst Diener und Absinth. Und ein gerüttelt Maß an Wahnsinn, das sie von der Bühne herunter direkt ins Publikum tragen. Wortwörtlich, denn ehe man sich’s versieht, ist man vom Butler in einen Tanzkreis gezerrt worden – zum Glück sitze ich fest auf dem grölenden Schädel der K. von Koriolis. Der Klarinettist zieht seine Bahnen durchs Publikum, gefolgt von den bangen Blicken der Security, doch überall wird ihm ehrfürchtig Platz gemacht.
Metal mit Klarinetten und Cello – nicht unbedingt typisch mittelalterlich, aber nach den beiden „klassischen“ Bands eine willkommene Abwechslung, die die Leute mitreißt und die Stimmung ordentlich anheizt. Am Ende befinden wir uns alle willenlos in den Händen der Band und setzen uns sogar gesammelt nieder, um zu „Ade mein Lieb“ Abschied zu nehmen von schrägen Bärten, artistischer Gesichtsakrobatik und meinen Verwandten auf den Köpfen der Musiker.

Offen für Neues, beschwingt und in Feierlaune warten wir auf Mono Inc. – die nächsten in der Reihe. Trotz Reifenpanne mit dem Tourbus kommen sie gut gelaunt hereingepurzelt. Eher schwarz behaucht als mittelalterlich füllt diese Gruppierung um den (fast) haarlosen Frontmann Martin die mittelalterlichen Gemäuer mit den ersten englischen Texten des Festivals. Die Laune steigt, die Rhythmen werden härter, da fallen ein paar Regentropfen auch nur mir auf, da ich den Wolken halt so nah bin. Klatschende Hände, fröhliches Mitsingen und spätestens bei Schlagzeugerin Katha Mias Trommelsolo brüllt die ganze Meute ausgelassen „HO!“. Zugegebenermaßen mit ein paar Anläufen, dann jedoch durchaus synchron. Inzwischen scheint auch die Technik einigermaßen im Griff, und so steht dem weiteren Verlauf nichts mehr im Wege.

Ach wäre doch nur wenigstens EINE Band im Programm gewesen, die nicht sehenswert wäre, das wünschen sich die tanzgeplagten Füße. Was solls, da muss man durch, auch wenn es nun härter wird fürs Gebein, denn Tanzwut schwingt sich auf die Bühne. Darauf haben ein paar halbnackte Wikinger und ihre Trinkhörner nur gewartet, doch alles bleibt friedlich. „Ihr wolltet Spaß“ – tja, das haben wir nun davon, wir müssen tanzen und hüpfen, bis uns die Krempe schlackert. Der Teufel höchstpersönlich zieht alle Register von elektronisch bis Sackpfeife. Inzwischen ist es dunkel geworden und das Schloss malerisch erleuchtet. Wer genau hinschaut, sieht im oberen Stockwerk bereits Alea von SaMo seine Aufwärmübungen machen. Sein erleuchtetes Fenster zieht wohl alle Mücken auf sich, denn wir haben unsere Ruhe.

So stürmen denn zu guter Letzt– zeitlich ordentlich hintendran – die Spielleute von Saltatio Mortis die Bühne. Einer nach dem anderen – hört das denn gar nicht mehr auf? Acht wilde Barden mit dem Springteufel Alea als Frontmann werfen ihr Können in die Waagschale, um dem Publikum den Rest zu geben. Und das können sie ziemlich gut und authentisch. Entsprechend inbrünstig singt Alea den Hochzeitstanz, denn selbst erst vor kurzem vermählt, geht ihm das Lied noch deutlich unter die Haut. Mit riesiger Flagge bewaffnet, wagt er sich auch durch die Massen, die gegen Ende immer zahlreicher wurden. Inzwischen ist es weit nach Mitternacht, doch die Franken sind großzügig und lassen uns feiern bis zum endgültigen Finale. Hingerissen schwören wir beim Spielmannsschwur, auch nächstes Jahr wieder dabeizusein, wenn der Schlosshof bebt und sich mit heißen Klängen füllt.

Texte von K. von Koriolis

Mono Inc. / Schlosshof Festival

4. offizielles Mono Inc. Fanclub Treffen / Mexikanos Frankfurt

Mono Inc. / Batschkapp

Impressionen Mono Inc. / Batschkapp

Mono Inc. / Markthalle

Mono Inc. / Röhre

Mono Inc. / Rockfabrik

3. offizielles Mono Inc. Fanclub Treffen / Aloah Aschaffenburg

2. offizielles Mono Inc. Fanclub Treffen / Moritz Bastei Leipzig