dark-pictures.org

Konzertfotografie – Konzertberichte – Rezensionen

Feuertanz Festival 2017-Freitag

Heute in 132 Tagen geht es wieder los! Die Mittelalter-verrückten werden auf Burg Abenberg einfallen und zwei volle Tage Met in strömen trinken. Dazu hört man Musik von Schandmaul,  Alestorm, Mono Inc., Bannkreis, Mr. Hurley & die Pulveraffen, Letzte Instanz, Vroudenspil, The Dolmen, Metusa, Mr. Irish Bastard, Fuchsteufelswild, Bergtatt, Schelmish, The Sandsacks und Pampatut.

Die Vorfreude ist natürlich riesig, aus diesem Grund lassen wir uns nun nochmal fallen und lassen das letzte Feuertanz Festival nochmals Revue passieren.

Freitag:

Impius Mundi

Die fünf Musiker der niedersächsischen Spielmannstruppe von Impius Mundi waren der Opener des diesjährigen Feuertanz Festival. Die Gewinner des goldenen Zwerges, welcher Ihnen 2013 vom Festival Mediaval als beste MA-Rocktruppe verliehen wurde, eröffneten mit sattem Sound und jeder Menge Spaß das feierwütige Wochenende.

Kaum begonnen, hatten sie das Publikum in den Bann gezogen, welches die Band anfeuerte und mit ihnen tanzte. Bei „Fahr zur Hölle“ bildete sich eine Polognaise durch das komplette Publikum. Mit jeder Minute füllte sich der Platz mehr und mehr und war am Ende des Konzertes gut gefüllt.

Impius Mundi @ Feuertanz Festival 2017

Impius Mundi waren ein gelungener Opener für das diesjährige Feuertanz Festival und sie verzauberten mit Ihrer MA-Rockmusik die Anwesenden.

Weiter ging es mit einer Band, die durch Authentizität und Gänsehaut überzeugten:

 

Ye Banished Privateers

Zehn Musiker der 21 köpfigen Crew nahmen den Weg nach Abenberg auf sich. Als Geheimtipp wurden Sie gehandelt und konnten definitiv überzeugen. Ohne Intro startete Magda Malvina Märlprim mit a cappella Gesang das Lied „Annabel.“ Gänsehaut und ein Raunen ging durch das Publikum. Nach und nach setzten die anderen Musiker ein und das Publikum lauschte gespannt. Mit jeder Sekunde des Liedes strömten mehr und mehr Menschen auf das Konzertgelände. Das erste Lied endete und es war tosender Beifall zu hören und die Piraten im Publikum grölten lauthals. Im zweiten Lied wird der Cajon-Spieler gefoltert und im dritten Lied zieht eine Polognaise durch das Publikum. An Bühnenshow und Publikumsanimation wird nicht gespart. Die Privateers füllen zusehends den Platz, welcher nahezu aus den Nähten platzt. Ein weiteres Highlight ist „Yellow Jack“, welche für unter Quarantäne stehende Schiffe oder Lazarette steht und nach und nach kippt ein Musiker nach dem anderen um, während diese geschwenkt wird.

Ye Banished Privateers @ Feuertanz Festival 2017

Die Show der Privateers war für jeden im Publikum begeisternd und hat alle verzaubert. Dies macht auf jeden Fall Lust auf mehr. Ihr neues Album „First Night Back In Port“ ist erhältlich und sollte in jeder Musiksammlung vorhanden sein.

Nachdem die Piraten die Bühne verlassen hatten, hat Hauptmann Feuerschwanz die zweite Band seines Mitmusikers Prinz Richard Hodenherz III. angekündigt und aus dem Thema Piraten wurde das Thema Musketierrock:

 

d’Artagnan

Die Musketier-Rocker von d’Artagnan, welche sich sowohl in der Mittelaltermusik, als auch in der Volksmusik zu Hause fühlen, waren die dritte Band am Freitag. Die Frauenherzen schmolzen dahin, als Felix, Ben und Tim die Bühne betraten. Es dauerte wenige Sekunden und das Publikum war begeistert. Der Platz war binnen Minuten komplett gefüllt und die Musiker erhielten mehr und mehr Beifall. Ob „Seit an Seit“, „Ehre wem Ehre gebührt“ oder „Meine Liebste, Jolie“, das Publikum war sofort Feuer und Flamme, sang jedes Lied mit.

Beim neuen Lied „Jubel, Jubel, Jubel“ holten sich die drei nahezu alle jungen Damen der ersten und zweiten Reihe auf die Bühne, sowie Ritter Pappelott (siehe Fotos), um mit dem Publikum zu jubeln.

d’Artagnan @ Feuertanz Festival 2017

Das Publikum nahm die drei herzlich auf und unterstützt von Bass (Sebastian Baumann), Schlagzeug (Matze Böhm) und Gitarre (Haiko Heinz) haben sie alles gegeben.

Von den Musketieren kommen wir nun zu naturverbundener Musik und Schamanenklängen:

Omnia

Der Platz vor der Bühne war prall gefüllt und Omnia starteten mit dem Song „Prayer“ von Ihrem aktuellen gleichnamigen Album, während das Publikum die vier bejubelte, als sie auf der Bühne erschienen. Es folgte „One Way Living“ und das Publikum sang mit Ihnen in einem einzigen Chor. Steve lobte die Verbundenheit der Festivalbesucher mit der Natur durch Camping und an einem so fantastischen, natürlichen Ort mit Ihnen feiern zu dürfen. Die Zuschauer genossen sichtlich den Auftritt von Omnia und bei „Earth Warrior“ gab es kein Halten mehr und alle sangen aus voller Kehle.

Omnia @ Feuertanz Festival 2017

Bei Abendsonne und heißen Temperaturen heizten Omnia den Festivalbesuchern weiter ein und zeigten, dass Sie nach einem halben Jahr Pause nichts an Faszination, Spaß und Freude verloren haben. Wir freuen uns schon auf weitere Auftritte wie diesen.

 

Fiddler’s Green

Die Abendsonne scheint auf die Festivalbesucher nieder und ein rot-schwarzes Banner wird gehisst. Das Backdrop von Fiddler‘s Green zu ihrer Devil Dozen Tour. Das Publikum ist bereits jetzt vor der Bühne versammelt und kaum ein freier Fleck ist noch zu finden. Es ertönt „Toccata und Fuge in d-Moll, BWV 565“ und leitet den Beginn einer großartigen Show von Fiddler’s Green ein. Das erste Lied ist „Leaving of Liverpool“ und mit ihrem Speedfolk kommt Bewegung in das Publikum, welches sie sofort begeistern. Es benötigt kaum zwei Minuten und der erste Crowdsurfer ist bei den Securities gelandet. Dies zieht sich durch das Programm der Erlangener Band. Wie immer war die Band präsent und ein sehr schöner „Glasgow Reel (Tam Lin)“ war von Tobias an der Geige zu hören. „Mr. Tickle“, „Here We Go Again“ oder „Down“ durchschlugen das Publikum, welche nicht genug bekommen konnten und Fidder’s Green gaben Zugaben, wie „Folk’s Not Dead“.

Fiddler’s Green @ Feuertanz Festival 2017

Es war ein sehr gelungener Auftritt von Fiddler’s Green und dies honorierten die Anwesenden mit tosendem Applaus, doch nun war es an der Zeit für den Umbau, denn der Headliner des Abends folgte. SALTATIO MORTIS.

 

Saltatio Mortis

Nachdem die letzten Sonnenstrahlen das Ende des Tages verkündet haben, kühlte die Luft ab, doch nicht das Feuer in den Herzen der Fans von Saltatio Mortis. Die ersten 10 Reihen wurden belagert und man drängte sich dicht an dicht, um freie Sicht auf die acht Musiker zu erhalten.

Die Bühne war dunkel und auf ihr befanden sich sechs unentzündete Feuerschalen. Das Intro der Zirkus Zeitgeist Tour war zu hören und ein Musiker nach dem anderen tauchte, unter heftigem Beifall des Publikums, auf der Bühne auf. Die Musiker haben sich für den Auftritt auf dem diesjährigen Feuertanz viel einfallen lassen. Von „Des Bänkers neue Kleider“, „Prometheus“ über „Wachstum über alles“ bis „Habgier und Tod“ und „Eulenspiegel“ war alles dabei, was das Herz der Fans begehrte.

Zwischen den Liedern ward es das ein oder andere Mal dunkel auf der Bühne und die Feuerschalen wurden entzündet. „Das Feuertanz-Festival ist ein Mittelalter-Festival und wir sind eine Band, die auf dem Markt groß geworden ist und wollen euch auch auf der großen Bühne die Marktmusik vermitteln.“ Mit diesen Worten nahm Lasterbalk seine Davul und es wurden „Der Knöterich“ und weitere Lieder im Feuerschein gespielt. Dieser Wechsel des Programms kam bei den Besuchern gut an.

Saltatio Mortis @ Feuertanz Festival 2017

Bei Rattenfänger erfolgte das obligatorische Crowdsurfing von Alea, was bei keinem Nachtkonzert der Totentänzer fehlen darf. Am Ende gab es eine Überraschung, indem alte Bekannte von Saltatio Mortis nochmals die Bühne mit ihnen teilen durften. Bastian Brenner von Fuchsteufelswild, alias Cordoban der Verspielte und Dr. B Samuel betraten, unter heftigem Applaus, die Bühne und es wurde zusammen der Spielmannsschwur zelebriert. Durch Zugaberufen wurden beispielsweise „Wer zuletzt lacht“ und weitere gespielt.

Zusammenfassend kann man sagen, dass Saltatio Mortis mit Ihrem Programm eine Zeitreise durch die letzten 14 Jahre ihrer Bandgeschichte beschritten haben und frühere Musiker mit auf die Bühne holten. Dies ist beim Publikum sehr gut angekommen und stellte eine feurige Mischung aus Rock- und Mittelalterprogramm dar.

 

Tir Nan Og

Das Mitternachtskonzert am Freitagabend durften die Folk-Rocker von Tir Nan Og im Burgsaal geben. Dies war ein Auftritt ohne Ella, welche die Band vor kurzem verlassen hat. Doch dies soll kein klanglicher Nachteil sein. Als Musiker sind Sarah und Andy hinzugekommen. Sarah, welche schon zum Oberurseler Minnestreit dabei war spielt Querflöte und löst Ella am Gesang ab. Andy ist neu hinzugekommen und unterstützt die Truppe mit Tin Whistle und Schäferpfeiffe.

Ihr Set starteten Tir Nan Og mit „Leis a Lurrighan“ und man bemerkte ihre Freude an der Musik und die Energie. Der Burgsaal hat sich während des 1. Liedes gefüllt und es wurde sehr ausgelassen getanzt. Mit jedem Lied, was Tir Nan Og spielte, stieg das „Pub-Feeling“ im Burgsaal und das Publikum war begeistert. Die Erste Überraschung zeigten die Musiker mit „3 Nights in Town.“ Hierbei änderte sich die Instrumentierung, indem Matze statt der Violine eine Nyckelharpa zur Hand nahm und Andy die Schäferpfeiffe. Hierbei ergab sich ein voluminöser, großartiger Sound und lässt die Spannung auf das neue Album steigen. Johnny the Pirate und Raise your glass, ebenfalls mit Schäferpfeiffe gespielt, lassen den irish Folk richtig aufleben und das kommt auch beim Publikum an.

Tir Nan Og @ Feuertanz Festival 2017

Die Stimme von Sarah ist dominanter und aggressiver, als die Stimme von Ella und bringt somit noch mehr Druck in die Lieder. Ergänzen sich die Stimme von Robert und Sarah? Das kann jeder selbst feststellen, doch meiner Meinung nach auf jeden Fall und es macht wirklich Spaß zuzuhören. Die Querflöte von Sarah wird nun in noch mehr Lieder eingebracht und füllt diese mit dem warmen weichen Klang und in Kombination mit dem knackigen Tin Whistle Sound eine gute Kombination.

Alles in allem war es ein großartiges Konzert von Tir Nan Og, dem die Musiker von Fiddler’s Green, Feuerschwanz u.a. beiwohnten und lobende Gesten zeigten. Das Publikum konnte nicht genug bekommen und wollte eine Zugabe nach der anderen und Tir Nan Og hätte sicherlich bis in die Morgenstunden weiterspielen können, wenn sie gedurft hätten. Sehr gelungen und mit jeder Menge Spaß!

Irish Folk von Tir Nan Og!

Omnia / Schlosshof Festival 2014

Rezension „Omnia – Live on Earth“

omnialiveonearthOmnia ist und war für mich schon immer eine Live-Band. Die Truppe um Steve Evans-van der Harten macht live einfach nur Spaß. Die Stimmung, die Atmosphäre, das muss man erlebt haben. Die bisherigen Studio-Alben hatten für mich bei weitem nicht das Gänsehaut-Feeling, das bei Live-Konzerten aufkommt. Einzuordnen ist die Band auch nicht ganz so einfach – offiziell als „Pagan Folk“ bezeichnet gibt es doch viele ruhige Klänge, manch Rockiges und selbst HipHop-Elemente haben ihren Weg in die Werke gefunden. Was soll man sagen, ich war sehr gespannt auf das neue Live Album. Gänsehaut? Erinnerungen? Was wurde auf die CD gebannt?

Auf die einzelnen Lieder möchte ich gar nicht allzu detailliert eingehen – sind sie doch alle schon mal da gewesen. So oder in so ähnlicher Form zumindest. Viel wichtiger ist doch, dass mich beim Hören gleich zu Beginn wieder das Konzert-Feeling gepackt hat. Die ersten Lieder steigen noch sanft ein, bei The Sheenearlahi Set wird’s dann aber gegen Ende schon gewohnt – und geliebt – flott. Was man aus Flöten, Digeridoo, Slideridoo, Maultrommeln, Piano und Co. doch alles raus holen kann. Es kribbelt – und wie Jenny dann beim nächsten Stück Niiv ihrer Stimme freien Lauf lässt – wunderbar. Nun folgt ein Lieblingslied dem nächsten. Free, Toys in the Attic, … es geht munter, nachdenklich, irr und emotional weiter. Mitsumm-Klassiker wie Love in the Forest, gefolgt von Noodle the Poodle – man möchte sein Gegenüber zum Square-Dance auffordern, machen Spaß. Nicht so sehr als wäre man auf einem Konzert – aber deutlich mehr als auf einem „sterilen“ Studioalbum. Abgeschlossen wird das Live-Album, wie fast jedes Konzert das ich bisher erlebt habe, mit dem obligatorischen Morrigan.

Was halte ich von dem Album – ich bin mir noch nicht ganz sicher. Es gefällt mir deutlich besser als alle Studio-Alben. Es ist aber trotz Klatschen und Jubeln sehr clean – sehr steril. Es kribbelt, aber die Gänsehaut kommt nicht. Musikalisch ist nichts falsch. Die Auswahl der Lieder ist super – aber scheinbar fehlt mir einfach das Drumrum. Nörgeln auf hohem Niveau mag man sagen. Ich hatte etwas mehr erhofft, bin aber alles andere als enttäuscht. Wem Omnia gefällt, wird dieses Album lieben. Wer Omnia bisher nur auf CD kannte, wird jetzt vielleicht verstehen, warum man diese Niederländer so verehren kann. Aber um ein Konzertbesuch kommt man wohl nicht rum, wenn man Omnia wirklich „Live on Earth“ erleben will.

Tracklist:

01. Live Show Intro
02. Time Bealtaine
03. Auta Luonto
04. The Sheenearlahi Set
05. Niiv
06. Free
07. Toys in the Attic
08. I Don’t Speak Human
09. Alive!
10. Wytches Brew
11. Richard Parker’s Fancy
12. Dance until we die
13. Love in the forest
14. Noodle the poodle
15. Saltatio Vita
16. Etrezomp-ni Kelted
17. Fee Ra Huri
18. Morrigan

 

 

 

 

Konzertbericht Omnia / Röhre Stuttgart

Nach dem letztjährigen Besuch des Omnia-Konzertes in der nicht ganz ausverkauften Röhre, war ich gespannt, was mich im LKA erwarten wird. Anfangs noch überschaubar wurde es dann bis zum Konzertbeginn um 20 Uhr doch noch angenehm voll. Nicht brechend voll, aber das muss bei Omnia auch nicht sein. Man will ja noch Platz zum Tanzen und Taumeln haben.

Ob wir es ein Konzert nennen, ist auch fraglich. Konzert. Protestkundgebung – Gegen Kommerz, aktuelle Weltpolitik, Umweltsünden. Oder auch kleinwenig eine Predigt in Naturreligion und alternative Lebensweisen. Was auch immer es ist – es ist klasse.

Ohne Vorband geht es direkt los. Schon beim ersten Lied springt die paganfolkige Stimmung über – es wird getanzt, gesungen und gefeiert. Es ist nicht „Mittelalter“ – es ist nicht „Folk“ – so wirklich einstufen kann man Omnia nicht. Von sphärischen Klängen, über Rap – begleitet von Digeridoo und Harfe – bis hin zu härterem, rockigem Folk ist alles dabei. Immer mit genug Leben und Liebe verbunden – man merkt deutlich dass die Truppe um Sic ( Steve Evans-van der Harte ) hinter dem was sie da auf der Bühne abfeuern steht, es lebt und wirklich liebt. Mit Anspielungen auf das Konzert im letzten Jahr ( sie wurden damals gleich zwei mal von der Polizei angehalten und gefilzt ) und aktuellen Themen wird fleißig um- und übergeleitet. Man ist von Anfang bis Ende im Bann der charismatischen Truppe, nicht zuletzt wegen ihrer Optik, der genialen Instrumentation ( Flöten in allen Varianten, Didgeridoo und Slideridoo, Trommeln, Harfe, Drehleier… ) und der super Stimmung im Publikum – ein offenes und ehrliches Feiern wie man es bei kaum einem Konzert sonst erlebt.

Die Zeit fliegt nur so dahin, und schon ist man bei der obligatorischen Zugabe. Das ruhige „Cornwall“ – gefolgt von dem beliebten „Morrigan“ – was die Fans so in Stimmung bringt, dass die Band sich noch spontan zu einem weiteren Stück hinreisen lässt.

Alles in allem ein Abend, den man nicht so schnell vergisst – und auf alle Fälle (Vor)Freude auf den nächsten Besuch der holländischen Truppe im schönen Stuttgart macht :)

Setlist:
– Tine Bealtaine
– Auta Luonto
– Shinearlahi
– Niiv
– Free
– Toys in the attic
– Drum ’n Didge
– Human
– Alive!
– Thunder ’n Lightnin
– Wytches‘ Bru
– Richard Porker
– Dance Die
– Love In The Forest
– Noodle
– Saltatio Vita
– Etrezomp
– Feerahuri

Zugabe:
– Cornwall
– Morrigan

 

Omnia / Röhre